Burnout Auswirkungen
An einem Burnout zu erkranken bedeutet für den Betroffenen, in eine schwere psychische Krise zu geraten, aus der es aus eigener Kraft meist kein Entkommen mehr gibt. Jeder, der sich einem Leistungsdruck aussetzt und der seine Möglichkeiten übersteigt, ist bedroht an einem Burnout zu erkranken.
Die meisten Burnout Patienten leiden an der Unfähigkeit, den eigenen Energiehaushalt effizient zu verwalten. Die meisten haben schon im frühen Kindesalter gelernt, dass Wertschätzung nur über Leistung zu erreichen ist, denn viele Eltern versuchen durch den übertriebenen Ansporn ihrer Kinder, die Grenzen ihres eigenen Daseins zu überwinden.
Laut Umfragen befinden sich zahlreiche Arbeitnehmer in einem fortgeschrittenen Burnout Prozess, aus dem Sie keine Möglichkeit sehen zu entkommen. Die Anzahl der Betroffenen steigt stetig an, sodass effiziente Formen der Intervention lange überfällig scheinen (vgl. www.seco.admin.ch/dokumentation/publikation/00008/00022/01511/index.html. (Stand, 25.02.2011, 13:00).
Burnout Stufen
Das Burnout Syndrom ist schon lange keine Managerkrankheit mehr, sondern kann jeden Menschen treffen.
Das Burnout Syndrom hat keine bestimmten Ursachen. Die Entstehung und die anfänglich unauffälligen Burnout Auswirkungen sind auf eine jeweils sehr individuelle Verkettung von Umständen zurück zu führen. Das Burnout entsteht über einen sehr langen Zeitraum, sodass Betroffene meist erst in einem späten Stadium auffällig werden. Deshalb sind präventive Maßnahmen eine der wichtigsten Interventionen.
Die zwölf Burnout Stufen
- Burnout Stufe 1: Am Anfang einer klassischen Burnout Entwicklung steht der Drang, sich über Arbeit und Leistung zu definieren und zu beweisen. Der Umwelt fallen diese Symptome meist sehr positiv auf. Diese Menschen gelten als einsatzbereit, fleißig und strebsam.
- Burnout Stufe 2: Der Einsatz der betroffenen Person erhöht sich weiter. Die Vernachlässigung von alternativen Beschäftigungen oder Entlastungszeiten setzt ein.
- Burnout Stufe 3: Der Betroffene neigt dazu, seine einseitige Beschäftigung als angenehm zu deklarieren.
- Burnout Stufe 4: Auf der vierten Stufe werden Konflikte und sogar existentielle Bedürfnisse verleugnet.
- Burnout Stufe 5: Anschließend findet eine generelle Umdeutung von Werten statt, um der Affirmation des eigenen Handelns Vorschub zu leisten.
- Burnout Stufe 6: Probleme und Konflikte werden vollständig negiert.
- Burnout Stufe 7: Der Betroffene zieht sich zurück.
- Burnout Stufe 8: Äußere Verhaltensauffälligkeiten treten zutage.
- Burnout Stufe 9: Der Betroffene entfremdet sich von sich selbst.
- Burnout Stufe 10: Der Betroffene sieht keinen Sinn mehr in seinem Handeln.
- Burnout Stufe 11: Depressionen setzen ein.
- Burnout Stufe 12: Der endgültige Zusammenbruch setzt ein. Dem Patienten ist im Extremfall nur noch durch ärztlichen Beistand zu helfen.
Es gilt Burnout Auswirkungen auf einer frühen Stufe zu verhindern!
Alle Menschen, die in unseren Kulturkreisen leben und arbeiten, sollten sich einer kritischen Selbstanalyse ihrer Werte, ihrer inneren Verfasstheit und vor allem des Zustandes ihres inneren Gleichgewichts unterziehen. Der moderne Mensch muss sich fragen, wie er sein Leben und seinen Arbeitsalltag aktiv strukturieren und verbessern kann, damit sein inneres Gleichgewicht erhalten oder wieder hergestellt werden kann. Ein Burnout Coaching ist die wirkungsvollste Prävention.



