Burnout – viele Kleinigkeiten deuten auf ein fatales Ende
Burnout Ursachen und Symptome sollten immer ernst genommen werden, denn die schleichende Entwicklung dieser Managerkrankheit hat ein unheilvolles Ergebnis. Das totale Ausgebranntsein, die absolute Erschöpfung gekoppelt mit einer tiefen Depression ist das Ende einer langen Entwicklung. Ist der Arbeitnehmer erst an dieser Stelle angekommen, kann er weder für sich noch für seinen Arbeitgeber leistungsfähig sein.
Burnout Ursachen – erste Zeichen der Erschöpfung müssen ernst genommen werden
In der Anfangsphase eines Burnouts stehen Symptome, die sich gerade in einem leistungsorientierten Kontext vorerst als positive Entwicklungen charakterisieren lassen. Die ersten sichtbaren Veränderungen sind ein gesteigertes Engagement und das Zurücksetzen privater Interessen. Der von einem Burnout Betroffene bezieht sich mehr und mehr auf einzelne bestimmte Ziele, über die er sich eine Profilierung und ein entsprechendes Erfolgserlebnis verspricht. Für dieses Ziel arbeitet er immer mehr, bis er sich schließlich nahezu pausenlos damit beschäftigt und ein totaler Verzicht auf Erholung einsetzt. Meist betonen die Betroffenen, dass diese nahtlose Beschäftigung sich für sie nicht als Arbeit, sondern vielmehr als reine Freude darstellt, sodass keine Entspannung mehr nötig wäre. Dieser Trugschluss führt schon bald zu ersten eklatanten Erschöpfungszuständen und chronischer Müdigkeit.
Burnout Ursachen – Destruktives Verhalten als Alarmsignal
Meist stellen sich zeitnah Überbewertungen der eigenen Person ein. Der von einem Burnout Betroffene hat das Gefühl unentbehrlich zu sein. Sein Perfektionismus mündet darin, dass er tatsächlich annimmt, objektiv perfekt zu sein. An diesem Zeitpunkt wird es naturgemäß immer schwieriger, sich kritisch gegenüber der betroffenen Person zu äußern. Ehemals vorbildliche Mitarbeiter entwickeln sich durch die ersten Symptome des Burnouts zu immer aggressiveren destruktiven Menschen, die ihre Macht dazu nutzen, sich selbst zu profilieren und sich nicht mehr konstruktiv für ein positives Betriebsklima und eine entsprechende Gesamtleistung einzusetzen. Arbeitskollegen werden als Konkurrenten wahrgenommen und abgewertet.
Burnout Coaching – Je früher desto besser!
Ein kritischer, von vornherein reflektierter Umgang mit dem Burnout beugt der zu erwartenden Abwehrreaktion vor. Die Praxis zeigt, dass ein prophylaktisches Burnout Coaching, das als Standard für Betriebsmitglieder, die starkem Leistungsdruck ausgesetzt sind, angesetzt wird, dem betrieblichen Gesamtergebnis nachhaltige Vorteile sichert. Eine späte betriebliche Intervention durch ein Burnout Coaching geht mit einer Stigmatisierung einher, die eine zusätzliche Belastung für einen vom Burnout bedrohten Mitarbeiter darstellt. Dieser Abwehrreaktion wird durch ein standardmäßiges Burnout Coaching vorgebeugt.
Burnout Coaching – Sicherung des ausgeglichenen Betriebsklimas
Die betriebliche Einführung eines Burnout Coachings für eine bestimmte, besonders hart arbeitende und wertschöpfende Arbeitnehmergruppe hat jedoch den gegenteiligen Effekt. Die betroffenen Personen fühlen sich durch diese Maßnahme gewertschätzt und durch den Arbeitgeber geschützt. Um den Kreislauf von dem sich potenzierenden Leistungsdruck zu unterbrechen, haben viele Unternehmen das Burnout Coaching als eine sichere Präventionsmethode entdeckt.


