Interkulturelles Coaching – eine Herausforderung

Das Führen von Teams, die aus verschiedenen Kulturkreisen zusammengewürfelt sind, ist in einer globalen Welt keine Seltenheit mehr. Je stärker wir uns dem internationalen Markt öffnen und je mehr wir mit internationalen Fachkräften zusammenarbeiten und von ihrem Know How profitieren, desto mehr müssen Führungskräfte sich und ihr Team durch ein interkulturelles Coaching auf zukünftige Aufgaben vorbereiten.

Ein interkulturelles Coaching hat für einen funktionierenden Arbeitsablauf wesentliche Ziele: Wichtig ist die Aufklärung von möglichen Missverständnissen und die Optimierung der Zusammenarbeit im Team. Um kommunikativen Irritationen vorzubeugen, muss die interkulturelle Kompetenz der Mitglieder gestärkt werden.

Interkulturelles Coaching – Reflexion eigener Werte

Jeder von uns lernt von Kindesbeinen an Verhaltensregeln, die das Zusammenleben mit unseren Mitmenschen ermöglichen. Was ist höflich, was unhöflich? Wie trage ich Kritik vor? Wie verhalte ich mich in einer Diskussion? Welche Gesten habe ich wie zu verstehen? Wie verhalte ich mich adäquat gegenüber über- oder untergeordneten Menschen?

Alle diese Fragen sind in unserem Kulturkreis so verbindlich geregelt, dass uns eine effektive und zielgerichtete Zusammenarbeit möglich wird. In anderen Kulturkreisen sind diese Regeln oft vollkommen anders. Das Verhalten von Migranten erscheint uns abwegig und wir verstehen einander teilweise nicht. In interkulturellen Teams verwirren sich Richtig und Falsch. Das führt zu Streit. Ein interkulturelles Coaching entwirrt diese Missverständnisse und sorgt für mehr Toleranz unter den Teammitgliedern.

Interkulturelles Coaching – Erweiterung der Perspektive

Unser interkulturelles Coaching führt eine Doppelperspektive ein, die es den Teammitgliedern ermöglicht, ihre eigene Sicht auf die Dinge zu erweitern, selbstständig Kollisionen zu entschärfen, Irritationen auszuräumen und Konflikte zu vermeiden. Ein interkulturelles Coaching hat seinen praktischen Nutzen vor allem durch die direkte Integrierbarkeit in den täglichen Arbeitsablauf.

Interkulturelles Coaching – eine Bewusstmachung

In einem ersten Schritt machen sich die Teilnehmer ihre eigenen kulturellen Werte bewusst. Welche Rituale und unausgesprochenen Übereinkünfte haben meine Landsleute und ich? Welche Regeln und Werte setze ich im Alltag als bekannt und allgegenwärtig voraus?

Der zweite Schritt führt den Teilnehmern Normen und Werte anderer Kulturkreise vor Augen. Dafür werden die Kulturen der ausländischen Teammitglieder auf ihre Besonderheiten beleuchtet. Die Teilnehmer berichten selbst über Eigenheiten aus ihrem Kulturkreis.

In einem dritten Schritt wird erarbeitet, welche Irritationen entstehen können und wann kulturelle Gegebenheiten kollidieren. Unser interkulturelles Coaching dient den Teilnehmern zur Erweiterung der eigenen Perspektive. Sie sind fortan toleranter und bereit, gemeinsam mit ihren ausländischen Kollegen neue gemeinsame Regeln festzulegen, die Ihnen den Arbeitsalltag erleichtern.

Interkulturelles Coaching – eine Bereicherung

Insgesamt stellt ein interkulturelles Coaching eine Horizonterweiterung dar, die den Teilnehmern zu entsprechend effektiverem Arbeiten verhilft. Ein interkulturelles Coaching vermittelt den Teammitgliedern den bereichernden Aspekt von ethnisch gemischten Gruppen.

Sie gehen zufrieden und gefestigt aus dem Coaching in ihren gemeinsamen Arbeitsalltag.

Durch die eingeführte Doppelperspektive gelingt es den Mitarbeitern, Konflikte auf eine Sachebene zu befördern. Besonders Mitarbeiter ohne sonstige interkulturelle Berührungspunkte werden an einen angemessenen Umgang herangeführt. Nicht zuletzt wird durch ein interkulturelles Coaching effiziente Kommunikation als solche gefördert und trainiert.

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